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„Es ist kein Sprint, sondern eine Frage der Ausdauer.“

05 März 2021 12:51

Wussten Sie, dass Sie auch als Team am Race for Refugees teilnehmen können? Zum Beispiel als Gruppe von Freunden, einer Firma oder einer Gemeinde. Eines der Teams von Race for Refugees ist das „Team MOVES“. Mit über 3.000 Kilometern auf der Uhr ist dieses Team auf einem guten Weg. Wir sprachen mit zwei Teammitgliedern und fragten, was sie motiviert.

Warum haben Sie sich für die Teilnahme am Race for Refugees entschieden?
Arjen: „Ein Freund hat mir von ZOA erzählt: wofür die Organisation steht und was sie tut. Ich wollte meinen Teil dazu beitragen. Bei dem Race for Refugees geht es um mehr als nur um eine Spende: Ich finde es toll, dass ich durch eine sportliche Leistung auch auf diese wichtige Arbeit aufmerksam machen kann: Flüchtlingen zu helfen, die alles zurücklassen mussten.“

Gertjan: „Ich bin sportlich und setze mich gerne für andere Menschen ein, um ihr Leben etwas angenehmer zu gestalten. Jede kleine Tat hilft.“

Warum ist es toll, Teil eines RfR-Teams zu sein?
Gertjan: „Wenn man als Team teilnimmt, kann man sich gegenseitig motivieren und aufeinander aufpassen. Ich merke, dass ich schneller auf mein Rad steige, wenn ich sehe, dass meine Teamkollegen das Gleiche getan haben.“

Arjen: „Gemeinsam kommt man weiter als allein. Ich war schon immer ein Mannschaftssportler und gemeinsam Sport zu treiben, gibt mir die meiste Energie.“

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Arjen ist schon fast zweitausend Kilometer auf seinem Dachboden geradelt.

Glauben Sie, dass Sie etwas gegen das Leid der Flüchtlinge tun können?
Gertjan: „Es ist schwierig, in so großer Entfernung etwas für andere tun zu können. Deshalb freue ich mich, dass sich Organisationen wie ZOA dieser Sache annehmen. Indem ich ZOA helfe, habe ich das Gefühl, dass ich auch einen Beitrag leisten kann. Wir können nicht erwarten, dass die Flüchtlinge allein zurechtkommen. Wir können vielleicht nicht jedem helfen, aber wir können uns bemühen, dies zu tun.“

Arjen: „Ja, jede kleine Tat hilft. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Menschen, die alles zurücklassen mussten, mit Grundbedürfnissen wie Trinkwasser, Nahrung und einem sicheren Aufenthaltsort versorgt werden. Ich denke, wir haben es sehr gut in Europa. Auch wenn es hier nicht immer gut für Sie läuft, gibt es ein Sicherheitsnetz. Wie schön ist es, wenn man Hilfe bekommt, wenn man sie braucht!Wir können von Flüchtlingen nicht erwarten, dass sie das alleine schaffen.“

 

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Auch Gertjan legte auf dem Dachboden beachtliche Strecken zurück.

Haben Sie Tipps oder Ermutigungen für andere RfR-Teilnehmer?
Gertjan: „Weiter so! Denken Sie immer daran, wofür Sie es tun!“

Arjen: Für alle, die schon fleißig sind: weiter so! Erzählen Sie es Ihren Freunden, Arbeitskollegen, Ihrer Familie und inspirieren Sie andere. Gemeinsam können wir einen Unterschied für Menschen machen, die es wirklich brauchen. Haben Sie noch nicht angefangen? Fangen Sie einfach an! Tragen Sie Ihren Teil bei. Es ist kein Sprintrennen, sondern eine Frage des Durchhaltevermögens. Der Start ist der wichtigste Teil.“


Weltweit haben Millionen von Menschen durch Krieg oder Katastrophen alles verloren. Mit dem Race for Refugees reisen wir virtuell um die Welt und sammeln Geld, um ihnen zu helfen. Melden Sie sich jetzt als Team an und setzen Sie sich für Flüchtlinge weltweit ein!