Machen Sie mit beim Race for Refugees!

Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben durch Krieg oder Katastrophen alles verloren. Mit unserem Race for Refugees sammeln wir Geld, um ihnen zu helfen. In Etappen radeln wir über die ganze Welt, durch alle Länder, in denen ZOA arbeitet. Diese Reise wird über 70.000 Kilometer lang. Radeln auch Sie mit?

 

Wir fordern Sie heraus, sich uns anzuschließen!

 

Rad fahren, Laufen, Mountainbiken, Schwimmen, Wandern, Steppen...alles ist möglich. Wählen Sie Ihre eigene Sportart aus, nehmen Sie am Rennen teil und lassen Sie sich dafür sponsern. Oder unterstützen Sie diese Aktion mit einer Spende.

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Zusammen haben wir 162.101 km zurückgelegt.

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Bolocho aus dem Südsudan: „Ohne Hilfe werden wir verhungern.“

30-08-2021 | 08:50 Stunde
„Der Hunger steht vor der Tür unseres Hauses. Helfen Sie uns! Ohne Hilfe werden wir verhungern.“ Dieser Hilferuf erreichte uns von dem 49-jährigen Bolocho Ngachigak aus dem Bezirk Pibor im Südsudan. Bolochos Situation ist nicht angenehm: Sie ist mit ihren sechs Kindern geflohen, ihr Mann ist gestorben, sie ist körperlich behindert und die ganze Familie leidet an Unterernährung. Für ihre Familie und andere wird dringend Nothilfe benötigt! Alarmierende Situation Bolocho Ngachigak lebt in Hai Jalaba im westlichen Pibor im Südsudan. In diesem Bezirk, in dem ZOA seit vielen Jahren tätig ist, ist die Lage alarmierend: Selbst Regierungsberichte weisen darauf hin, dass eine Hungersnot droht. Für die Bewohner und die vielen Vertriebenen in dieser Region droht eine Katastrophe. Bolocho ist einer von ihnen. (Das Foto zeigt sie ohne Rollstuhl, da es in vielen Gebieten zu schlammig ist, um ihn zu benutzen. Daher krabbelt sie meist auf den Knien. Auch ihr Sohn hat eine chronische Krankheit). Bolocho hat keine Mittel, um ihre drei Jungen und drei Mädchen zu versorgen. Dabei wird sie auch durch ihre körperliche Behinderung behindert. „Ich bitte meine Kinder oft, Wasser zu holen, das ziemlich weit weg ist. Ein Teil davon ist zum Trinken und für den Haushalt, einen Teil verkaufe ich, damit ich von dem Erlös etwas zu essen kaufen kann“, sagt Bolocho. „Aber weil meine Kinder noch klein sind, können sie noch nicht viel Wasser tragen.“ Aufgrund des Mangels an Nahrungsmitteln und ausgewogener Ernährung leidet die gesamte Familie an Unterernährung. Und sie sind nicht die einzige Familie! „Andere Familien in meiner Gegend haben auch nichts zu essen“, sagt Bolocho traurig. Die Menschen werden krank, verlieren Gewicht und sind lethargisch. Sie haben buchstäblich keine Energie mehr. Dutzende von Teilnehmern des Race for Refugees sammeln Geld, um Menschen wie Bolocho Ngachigak zu helfen. Und auch Sie können helfen, indem Sie einen der Teilnehmer sponsern oder selbst teilnehmen.