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Kick-off Race für Flüchtlinge

02 November 2020 13:03

Heute startet unser Race for Refugees in Deutschland! Dabei ist dieses Rennen kein gewöhnlicher sportlicher Wettbewerb, sondern unsere Teilnehmer sammeln auch Geld für Menschen, die durch Krieg oder Katastrophen alles verloren haben. Eine Gruppe von sechs Sportbegeisterten wird die Führung übernehmen. Als sogenannte "Führungsgruppe" versuchen sie, im kommenden Jahr 70.000 Kilometer zurückzulegen. Das entspricht einer Reise durch alle Länder, in denen ZOA arbeitet. Doch sie sind dabei nicht allein. Jeder kann an diesem Rennen teilnehmen und einen Teil der Strecke zurücklegen. Alle Athleten werden für ihre Leistung gesponsert, um Geld für die Flüchtlinge zu sammeln.

Alles begann mit einigen wenigen ZOA-Mitarbeitern, die aufgrund der Coronakrise nicht mehr in die Programmländer reisen konnten. Gemeinsam kamen sie auf die Idee, die Reisekilometer unter diesen besonderen Umständen mit dem Fahrrad oder auf andere sportliche Art und Weise "aufzuholen".

Eine der Initiatoren des Race for Refugees ist unsere Sicherheitsberaterin Henrieke Hommes. Sie erzählt uns: "Jedes Mal, wenn ich auf mein Fahrrad steige, wird mir wieder bewusst, wie gut wir es doch haben, trotz der Corona-Einschränkungen. Denn wir haben Freiheit, Gesundheit und genug zu essen. Für viele Menschen auf der Welt ist das nicht der Fall. Deshalb nehme ich die Herausforderung an, 10.000 km mit dem Fahrrad zurückzulegen. Auf diese Weise hoffe ich, nicht nur selbst gesund zu bleiben, sondern auch die Lebensbedingungen der Menschen in Krisengebieten zu verbessern. Ich hoffe, dass sich uns viele Menschen anschließen und mit uns laufen oder radfahren werden!

Aus dieser Aktion entwickelte sich Race for Refugees zu einer nationalen Kampagne, an der jeder teilnehmen kann, sowohl einzeln als auch als Team. Ab Januar 2021 stößt auch Deutschland zur Kampagne hinzu. Neben dem Radfahren gibt es viele andere sportliche Möglichkeiten der Teilnahme. Sie können Laufen, Schwimmen, Wandern, Steppen, Rudern und im Grunde alle nicht-motorisierten Fortbewegungsmittel nutzen. Die Teilnehmer fahren einzelne Etappen oder entscheiden selbst, wie viele Kilometer sie zurücklegen. Das Rennen für Flüchtlinge beginnt im November 2020 und dauert ein Jahr.

Schließen Sie sich uns an und machen Sie mit!